Fashion-Lexikon
 
A


A-Linie

Bezeichnet eine Silhouette, welche an den Großbuchstaben A erinnert.
Sie wurde von Christian Dior 1955 entworfen: schmale Schultern und zum Saum hin weiter.

Allover


Bedeutet das gesamte Kleidungsstück ist mit einem Druck/Muster versehen.

Animal Print

Drucke oder Muster in Tierfell oder Tierhaut-optik.
Sehr beliebt sind Leopard, Tiger, Zebra, Schlange oder auch Krokodil.
Ein Trend welcher schon seit Jahren anhält und auf vielerlei Kleidung & Accessoires zu finden ist.

Ankle Boots

Eine Stiefelette welche bis zum Knöchel reicht. Gibt es mit und ohne Absatz.


B

Ballonrock

So schön weiblich – aus zwei Lagen bestehend, ist dieser Rock ein wahrer Hingucker.
Er schwingt sich abwärts der Hüften balloonartig um die Beine, da er hin zum Saum hin schmaller wird. Kurz bis knielang gibt es diese Modelle zu kaufen.
 
Bandeau

Aus dem Französischen übersetzt bedeutet Bandeau "Band", da es beispielsweise wie ein solches quer über die Brust geht. Meist wird es ohne Träger angeboten, sei es bei Kleidern, Tuniken oder Tops.
 
Bikerjacke
 
Ein Trend der nicht mehr Wegzudenken ist - die Bikerjacke. Der figurbetonte Schnitt erinnert an eine Motorradjacke und ist meist mit zusätzlich modischen Details versehen, heißt Reißverschlüsse, Schnallen oder Nieten. Charakteristisch ist allerdings der große, schräge Kragen. Meist finden wir sie in Leder- oder Denimqualitäten.
 
Boyfriendjeans
 
Boyfriend? Ja genau, der feste Freund ist hiermit gemeint. Und die Jeans in diesem Stile erinnert an dessen Beinkleid - sie sind etwas weiter und legerer geschnitten und werden meist unten umgekrempelt. Wer diese etwas lässiger kombinieren will, trägt dazu Budapester oder Sneaker. Wer es lieber schicker mag - einen stylischen Pump. 
 
Budapester
 
Ein Schuh, welcher seinen Ursprung in Budapest hat. Seit dem 19. Jahrhundert wird der eigentliche Herrenschuh dort bereits produziert. Charakteristisch für den Budapester: das Lochmuster, die offene Schnürrung, die Fersenkappe, sowie die Leistenform und der 2cm-Absatz. Mittlerweile ist der einstige Herrenschuh auch zum Damenschuh avanciert und wir kombinieren diesen zu Jeans, Rock oder Kleid.
 
 
 
C

 
 
Camouflage Muster
 
Defintiv getarnt und wieder voll im Trend. Das Fleckenmuster in Khaki-tönen orientiert sich am Militär und
war bereits vor einigen Jahren im Trend - damals in Cargohosen und heute vor allem bei Oversized-Jacken, Oberteilen und Skinny-Jeans.
 
 
Chelsea Boots
 
Eine Stiefelette, die knöchelhoch ist und ursprünglich für Männer im 19. Jh. in England erfunden wurde.
Der seitliche Gummizug zum einfachen reinschlüpfen ist das Hauptmerkmal dieses Booties. Glücklicherweise gibt es diesen mittlerweile auch für Frauen.
 
 
Chino
 
Sie kam und siegte. Die Chino, welche ihren Namen aufgrund des Baumwollstoffs und dessen Bindung trägt - dem Chino-Twill, ist sportlich-leicht und die perfekte Frühjahr/Sommer Hose. Typisch? Bundfalten sowie zwei Taschen vorne wie hinten. Einst auch für den Mann designt, tragen auch wir Damen sie gerne in den unterschiedlichsten Farben.
  
 
Cloche
 
Ein Hut, welcher von der Form her an eine Glocke erinnert, nach welcher er auch benannt wurde. In den Goldenen 20ern äußerst modisch, steht er auch heute noch für Feminität und Verspieltheit.
 
 
Clutch
 
Diese Art Tasche hat ihren Namen aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Umklammern oder Zugreifen. Warum? Da sie keine Henkel besitzt und eine handliche Größe. Dementsprechend klemmt Frau sie zwischen Oberkörper und Unterarm oder trägt sie in der Hand. Bereits in den 1920ern und 1930ern sehr gerne getragen, gehört die Clutch heutzutage zu den beliebtesten Abendtaschen.
 
 
College Jacke
 
Sportich, sportlich. Die College Jacke erinnert an eine Bomberjacke, zeichnet sich allerdings durch ihre besondere mehrfarbige Gestaltung aus: die Ärmel heben sich beispielsweise in rot von der ansonsten weißen Jacke ab. Zudem machen modische Details wie Schriftzüge oder Nummern (im Stil des amerikanischen Colleges) auf Rücken, Brust oder Arm sie zu einem Hingucker.
 
 
Colorblocking
 
Auffallen ist das Motto beim Colorblocking. Bei diesem Trend werden 2 bis 3 Kontrastfarben miteinander kombiniert. Wer mutig ist, greift zu eine Kombination aus Rot und Pink oder Lila und Gelb. Dementsprechend müssen die Accessoires allerdings gedeckter ausfallen.

 Cropped
 
Wieder ein Englischer Begriff, welcher soviel wie "abgschnitten" bedeutet und damit die Verkürzung von Oberteilen an Säumen meint - allerdings ohne den Bauchnabel zu präsentieren.
 
  
Cut Outs
 
Schon Oberteile oder Kleider mit ausgeschnittenen Stellen gesehen? Diesen Trend bezeichnet man als Cut Outs. Vor allem an Schultern oder im Rückenbereich werden beabsichtigte Löcher gelassen.
 
 
D

 
 
Dandystil
 
Als Dandy wurde ein elegant und modisch gekleideter Herr mit guten Manieren einst bezeichnet. Dieser Stil bei einer Dame hingegen zeichnet sich durch ein adrogynes und elegantes Auftreten aus. Typisch hierfür sind Hosenanzüge, Kostüme oder auch Budapester.
 
 
Denim
 
"Denim" entstand einst aus dem Begriff "Serge de Nimes", welches Französich ist und soviel wie "Gewebe aus Nimes" bedeutet. Damit ist ein robuster Baumwollstoff gemeinte, welcher von Levi Strauss für die erste klassische Jeans benutzt wurde.
 
  
Destroyed

Dieses Look bzw. diese Veredlung kommt vor allem bei Denimprodukten vor und bedeutet eine partielle absichtliche Zerstörung einer textilen Oberfläche: kleine Risse, Löcher oder starke Abrieb-spuren.
 
 
E

 
 
Eggshape
 
Hiermit ist ein Schnitt gemeint, welcher O-förmig verläuft. Heißt oben und unten etwas enger, in der Mitte hingegen leicht bäuchig.
 
 
Empirestil
 
Locker geschnitten und eine hochsitzende Taille. Meist bei Kleider oder Oberteilen.
 
 
Ensemble
 
"Miteinander" bedeutet Ensemble - in Sachen Kleidung heißt dies 2 oder mehr ergänzende Kleidungsstücke, welche stilistisch oder durch das Material zusammen passen. Dieser Stil entstand bereits in den 20ern und war zu dieser Zeit v.a. eine Kombination aus Kleid und Mantel.
 
  
Ethnostil
 
Auch als Folklore-Look bekannt - ein Stil welcher sich an Trachten aus der ganzen Welt inspiriert.  
  
 
Etuikleid
 
Kam 1918 auf und war bereits in den 20er Jahren total im Trend. Typisch für das Etuikleid sind der gerade und anliegende Schnitt, sowie ein ovaler bzw. waagerechter Halsausschnitt. Mittlerweile zählt es zu den Klassikern und sollte in jedem weiblichen Kleiderschrank hängen.
 
 
F


Fake Fur
 
Falscher Pelz, welcher aus Synthetik besteht und als tierfreundliches Substitut zu verstehen ist. Wir finden Fake Fur vor allem an Jacken und Westen.


Fledermausärmel
 
Am Armloch sehr weit und zum Armgelenk hin enger werdend, so sieht der  Fledermausärmel aus. Der Schnitt entstand im 13.Jh. in England und war zwischen 1900 und 1940 , sowie 1980 sehr trendig.

Folklore-Stil
 
= Ethno-Look. Damit wird in der Mode ein Stil beschrieben, welcher sich an Trachten – Elementen bedient. Meist bunt und detailiert.

 

G


 

Gipsy Look

Ein Look, welcher Elemente der Zigeuner-Bekleidung imitiert. Stufenartigen Röcke und Volants, sowie Spitzen sind kennzeichnend für diesen Stil. Ähnlich wie Folklore ist auch dieser Stil farbenfroh und detailiert.

Gore Tex

Ist eine Ausrüstung für Textilien. Eine Membran bestehend aus einer Art Teflon, welche das Material wasserundurchlässig macht. Gore tex wird meist bei Funktionsbekleidung und Schuhen eingesetzt.

 

H


 

Haremshose

Diese Hose ist ein Mix aus Hose und Rock durch den tief hängenden Schritt – welcher bis unter die Knie hängen kann. Sie wirkt locker und lässig. Man kann sie Zuhause aber auch am Abend tragen. Je nach Kombination.

Hobo Bag

Hobo  – der Landstreicher. Hobo Bag – ist eine Tasche, welche groß und sichelförmig ist. Meist aus weichem Leder und mit langen Schulterriemen. Hier passt so einiges rein. Der Hobo-Bag passt super zum Boho-style.

 

I


 

I-Linie

Schmale Linie, die an den Großbuchstaben I erinnert. Entstand in den 20er Jahren - Kleider dieser Zeit sind gerade geschnitten ohne eine betonte Taille.


Indigo

Ist ein Farbstoff, welcher tiefblau und somit namensgebend für den Farbton ist. Das Blau geht schon fast ins Violett.

 

J


 

Jumper


Eine Art Pullover, welcher sportlich lässig ist und bis zur Hüfte reicht. Ursprünglich trugen Seemänner  Mitte des 19.Jh. diesen Jersey-Überzieher zur Arbeit.

 

K


 

Kelly Bag

Der wahre Klassiker von Hermés – die Kelly Bag ist nach der amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly benannt. Eigentlich diente sie als Reisetasche für Reiterzubehör. 1935 wurde sie verkleinert und ist bis heute ein Verkaufshit, welche auch immer noch in Handarbeit hergestellt wird.

 

L



Loafer

„Faulenzer“ bedeutet dieses Wort auf Englsch und dieser einzige Herrenhalbschuh entstand in den 30ern aus dem Mokkassin. Den College-schuh mit kleinem Absatz kann man je nach Lederriegel unter Diamond, Penny- oder Tassel-Loafer unterscheiden. Mittlerweile ist er auch in der Damenwelt sehr angesagt.


M


 

Marlene Hose

Eine gerade Hose mit weitem Bein und den Bundfalten wurde erstmalig von Schauspielerin Marlene Dietrich getragen, daher der Name. Klassisch ist sie mit hoher Taille, heutzutage kann Frau sie allerdings auch auf Hüfte sitzend kaufen.


N



Neckholder

Eine Trägerform (Bikinis, Kleider, Tops) welche aussagt, dass die Träger im Nacken geschlossen werden.


  O

 

Overall

Beschreibt ursprünglich einen einteiligen Schutzanzug, da Hose und Oberteil in der Taille zusammengenäht sind. Er entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten zum Freizeit-und Alltagsanzug und wurde 1975 sogar von Yves Saint Laurent aufgenommen und modisch umgesetzt.


P



Parka

Eine Jacke bzw. Mantel - sportlich leger. Hat meist einen Tunnelzug in Taille und Saum und eine große Kapuze.


R


 

Römersandalen

Auch Gladiatorensandale genannt. Sie erinnert vom Stil her an die Zeit der Römer und Gladiatoren. Die Fußspitze ist meist offen, die Sandale besteht aus zahlreichen Lederriemchen und reicht mindestens bis zum Knöchel. Perfekt im Sommer.

 

S


 

Safari-Stil

Typisch für diesen Stil: lange Jacken mit Gürtel und aufgesetzten Taschen auf dem Vorderteil - inspiriert durch Uniformen früherer englischer Kolonialoffiziere. Diese Elemente gibt es mittlerweile auch auf Blusen, Kleidern, Hemden und Blazern.


T


 

Trenchcoat

Trenchcoat ist Englisch und bedeutet übersetzt „Schützengrabenmantel“. Dies war der Regenmantel der englischen Soldaten im 1.Weltkrieg. Anschließend wurde er in England zum Allwettermantel und nicht viel später sogar weltweit bekannt. Besonders die der Firma Burberry sind Bestseller. Typisch für den Mantel ist der Umlegekragen, vorne unten hinten, ein breites Revers, Gürtel in der Taille, die Doppel-Knopfreihe.


U



Used-Look

Englisch für „gebrauchtes Aussehen“ und bedeutet in Sachen Mode, dass Stoffe und Bekleidung auf alt und benutzt getrimmt werden. Bestimmte Veredlungen erreichen den gewünschten Look. In Jeans bspw. gehören ein paar Löcher, sowie eine aufgehellte Optik einfach dazu. Ein Trend welcher schon einige Zeit anhält.

 

V


 

Vintage

Ein Trend-Ausdruck, welcher auch für bearbeitete (Used Look) Teile benutzt wird. Allerdings bezieht sich dieser Ausdruck auf Designerteile (Kleidung, Möbel usw.) aus älteren (wirklich alte) Kollektionen, welche öfters auch einen Sammlerwert besitzen.


W


 

Wedges

Ob Winter oder Sommer - einer der absoluten Damenschuh – Trends der letzten 2 Jahre. Wedges steht für den Absatz, welcher keilförmig und zudem oft mit einer Plateausohle verbunden ist.

 

X


 

X-Linie

Diese Silhouette erinnert an ein X. Bedeutet, dass Schultern und Hüfte betont sind und die Taille schmal gehalten wird.


Y


 

Y-Linie

Diese Silhouette steht für die Haute Couture der 50er Jahre. Augenmerk liegt hierbei auf dem Oberkörper, welcher sehr betont wird. Zur Hüfte hin wird die Linie dann schmaler.


Z


 

Zigarettenhose

Eine Hose, welche vor allem in 50er Jahren total im Trend war. Sie ist schmal geschnitten und besitzt eine Bügelfalte.